Job - Syndrom

Hyper-IgE-Immunschwäche

Definition

Angeborene Immunschwäche (primäre Immunschwäche), die klassischerweise durch die Trias gekennzeichnet ist: sehr hohe IgE-Werte Serum, wiederkehrende kutane Staphylokokkenabszesse y wiederkehrende Lungenentzündung mit Pneumatozelenbildung.

Ursachen und Epidemiologie

  • Genetik: Dominant negative Mutationen im Gen STAT3 (75 % der Fälle). Es gibt rezessive Varianten (z. B. DOCK8) mit unterschiedlichen klinischen Manifestationen (eher viral/allergisch).
  • Epidemiologie: Sehr selten. Ungefähre Inzidenz von 1 pro 1.000.000 Geburten. Keine Vorliebe für das Geschlecht.

Diagnose

Zu Beginn ist es grundsätzlich klinisch und wird durch ergänzende Tests unterstützt:

  • NIH-Wert (National Institutes of Health) > 40 Punkte.
  • Serum-IgE in der akuten Phase > 2000 IU/ml (obwohl es bei Erwachsenen sinken kann).
  • Auffällige Eosinophilie.
  • Genetische Bestätigung (STAT3/DOCK8-Gensequenzierung).

Management in Notfällen

Seien Sie vorsichtig bei Abszessen: Sie sind häufig "kalt" (ohne klassische Anzeichen einer akuten Entzündung wie Hitze oder ausgedehntes Erythem) aufgrund eines chemotaktischen Defekts der Neutrophilen.

  • Früher Verdacht auf bakterielle Lungenkomplikationen (S. aureus, H. influenzae) oder Pilz (Aspergillus bei Pneumatozelen).
  • Drainage großer Abszesse.
  • Frühzeitige und aggressive Antibiotika-Abdeckung.