Verstopfungsmanagement Chronisch in der Pädiatrie

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Die Diagnose erfolgt grundsätzlich klinisch und basiert auf dem Kriterien von Rom IV . Eine ausführliche Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung (einschließlich Dammuntersuchung) sind der Grundstein.

Warnsignale (Dringende Referenz)

  • Beginnen Sie im Alter von < 1 Monat
  • Mekoniumverzögerung (>48h)
  • Familiengeschichte von Enf. von Hirschsprung
  • Galliges Erbrechen oder starke Blähungen
  • Gedeihstörungen/Unterernährung
  • Anorektale/sakrale Anomalien
  • Fokales neurologisches Defizit

A. Stuhlentleerung

Obligatorisch, wenn eine tastbare Stuhlmasse vorhanden ist (abdominal oder rektal). Bevorzugen Sie immer den oralen Weg.

Auswahl PEG 3350 ± Elektrolyte
  • Dosis: 1 - 1,5 g/kg/Tag für 3 bis 6 Tage.
  • Ziel: Flüssiger oder sehr weicher Stuhl, der den Dickdarm reinigt.

B. Erhaltungstherapie

Ziel: eine reibungslose, schmerzfreie Evakuierung jeden Tag. Beginnen Sie, nachdem Sie die Belastung gelöst haben, oder starten Sie, wenn keine Belastung vorliegt.

1. Zeile
PEG 3350
  • Dosis: 0,4 - 0,8 g/kg/Tag.
  • Dauer: Mindestens 2 Monate. Langsamer Rückzug.
Alternative
Lactulose
  • Dosis: 1 - 3 ml/kg/Tag (1-2 Dosen).
  • Erhöhtes Meteorismusrisiko.

C. Studien und Neubewertung

  • Studium: Routine unnötig ohne Warnsignale. Röntgenaufnahme des Abdomens nur, wenn klinische Zweifel an einer Impaktion bestehen.
  • Neubewertung: Termin in 2 bis 4 Wochen um die Dosisanpassung und -adhärenz zu beurteilen.

Die häufigste Ursache für Therapieversagen ist schlechte Haftung oder eine unzureichende Dosis.

Neu bewerten und verstärken

Einhaltung Echte tägliche Aufnahme?
Dosis Wurde PEG optimiert?
Benehmen Badezimmerroutinen?
Psychologie Bleibt die Angst/der Schmerz bestehen?

Pharmakologischer Schritt

Wenn die Haftung gut ist und die maximale PEG-Dosis vorliegt, fügen Sie a hinzu stimulierendes Abführmittel (intermittierender oder Rettungseinsatz).

  • Natriumpicosulfat: 2–10 Jahre (2–5 Tropfen/Nacht); >10 Jahre (5-10 Tropfen/Nacht).
  • Sennoside A-B: 2–6 Jahre (2,5–7,5 mg/Tag); 6–12 Jahre (5–15 mg/Tag).
  • Bisacodyl: >6 Jahre (5-10 mg/Tag).

Zu berücksichtigende Diagnosetests

TSH/FT4 Anti-tTG IgA (Zöliakie) Ionen / Kalzium Rx Bauch

Wann sollte man von Gastro sprechen? Kinderarzt?

  • Beliebig rote Fahne.
  • Unterlassene Behandlung 2. Zeile mit guter Haftung.
  • Klinischer Verdacht auf Organizität (Hirschsprung, Zöliakie).
  • Hartnäckige Verstopfung (Notwendigkeit einer wiederholten Entlastung).

Spezialisierter Ansatz

Motilitätsstudien Anorektale Manometrie (nützlich zum Ausschluss von Hirschsprung) und Dickdarmtransit.
Anatomische Studien Undurchsichtiger Einlauf und rektale Saugbiopsie (Gold Standard Hirschsprung).

Andere Spezialitäten

Kinderchirurgie: Bestätigte/vermutete anatomische Anomalien.
Psychologie: Schwere Toilettenphobie, dysfunktionale Familiendynamik.

Der Erfolg der Behandlung hängt zu 80 % von den hygienisch-diätischen Maßnahmen zu Hause ab.

Ja, das tue ich

Baderoutine Setzen Sie das Kind zwei- bis dreimal täglich nach den Mahlzeiten für 5-10 Minuten hin (gastrokolischer Reflex). Benutzen Sie einen Fußhocker.
Positive Verstärkung Belohnen Sie die Anstrengung des Sitzens (Aufkleber), nicht die Stuhlmenge.
Ernährung und Wasser Erhöhen Sie die Ballaststoffzufuhr (Früchte mit Schale, Gemüse) und viel Wasser.

NICHT

Null Strafen Schimpfen Sie nicht wegen Unfällen (Enkopresis). Verschärft die Retention.
Erzwingen Sie kein Essen Wenn Sie Ballaststoffe ablehnen, suchen Sie nach attraktiven Alternativen oder Nahrungsergänzungsmitteln.
Frühzeitig abbrechen Entfernen Sie die PEG nicht abrupt, auch wenn es dem Kind schnell besser geht.

1. Arzneimittel der ersten Wahl zur Erhaltung:

2. Empfohlene Anfangsdosis von PEG 3350 (Erhaltung):

Tabbers MM et al. ESPGHAN/NASPGHAN-Richtlinien (2014) • Hyams JS et al. Rom-IV-Kriterien (2016) • NICE-Richtlinien CG99 (2010)